Grundlagen

Kooperationen

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterhält derzeit 19 Berufsbildungskooperationen mit interessierten Staaten zur nachfrageorientierten Unterstützung von Implementierungs- und Reformvorhaben eines eigenen Berufsbildungssystems.

Mechanik Lehrlinge schrauben an einem Auto

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterhält Berufsbildungskooperationen mit derzeit 19 Ländern zur Förderung der beruflichen Bildung nach deutschem Vorbild.

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Hohe Jugendarbeitslosenquoten im Ausland sowie der Mangel an Fachkräften in anderen Ländern und zunehmend auch in Deutschland machen eine qualitativ hochwertige berufliche Ausbildung immer wichtiger. Berufliche Bildung hat einen großen Einfluss auf die strukturelle, soziale und wirtschaftliche Entwicklung eines Landes. Viele Länder haben aber häufig veraltete Ausbildungsstandards, oder deren Inhalte orientieren sich nicht an den Bedarfen der Wirtschaft. Auch mangelt es an der Vermittlung von praktischen Fertigkeiten und Kenntnissen, was häufig auf eine verschulte Berufsausbildung zurückzuführen ist. 

Deutschland ist mit seinem dualen Berufsbildungssystem weltweit hoch angesehen. Grundlage des Erfolges ist die enge Zusammenarbeit von Staat, Wirtschaft und Sozialpartnern. Die starke Beteiligung von Arbeitnehmern und Arbeitsgebern bei der Gestaltung der Berufsbildungsinhalte und das Engagement der Unternehmen stellen die Nachfrageorientierung und die hohe Qualität der deutschen Berufsbildung sicher.

Auf internationaler Ebene gibt es derzeit in zahlreichen Ländern Reformbestrebungen in der beruflichen Bildung, daher wird Deutschland immer häufiger nach seiner Expertise gefragt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterhält als zuständiges Resort der Bundesregierung derzeit 19 bilaterale Berufsbildungskooperationen zu europäischen und außereuropäischen Ländern, die ihre Bildungssysteme ausbauen und verbessern sowie die Beschäftigungsfähigkeit junger Menschen erhöhen möchten.